Die Entscheidung Ärger zu haben

Ich habe mich dafür entschieden Ärger zu haben. Ärger mit allen Menschen die meine Grenzen nicht respektieren. Ärger mit allen Menschen die das Zustimmungskonzept nicht anwenden wollen.
Das sind manchmal Menschen die ich echt liebhabe. Menschen mit denen ich keinen Ärger will. Menschen bei denen es mir wehtut wenn ich Ärger mit ihnen habe. Aber wenn ich ihnen nicht sage dass ich ihr Verhalten nicht akzeptieren kann wenn sie mich nicht fragen ob Konsens besteht dann habe ich Ärger mit mir selbst. Ärger mit meinen Grenzen.

Sie sagen, sie verstehen das nicht. Was soll denn das mit dem nachfragen? Was hat denn das mit Gewalt zu tun wenn man einfach macht was man möchte? Ich kann doch einfach „Nein“ sagen wenn mir etwas nicht gefällt. Aber ich will nicht einfach „Nein“ sagen. Denn vielleicht ist es dann schon zu spät. Dann fühle ich mich vielleicht schon scheiße. Dann bin ich vielleicht schon hilflos oder getriggert.
Und manchmal hatte ich sogar schon Ärger mit Menschen die ich liebhatte wenn ich einfach „Nein“ gesagt habe. (Bei denen habe ich dann aufgehört sie liebzuhaben.)
Also kann ich jetzt auch Ärger mit Menschen haben die keine Lust haben mich zu fragen. Tut mir leid, liebe liebgehabten Menschen dass wir jetzt vielleicht Ärger haben. Aber das ist mir jetzt wichtig. Ich stell mich nicht mehr mit Menschen gut die meine Grenzen so nicht akzeptieren. Denn dann hören sie nie damit auf…

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