Ich sprang auf und schrie

Gegen alle gute Blogging-Gewohnheiten gibt es heute zwei Postings auf ein Mal. Ich mach jetzt nämlich hier was ich will und alle guten Gewohnheiten können mich mal liebhaben. Dies ist eine fiktive Geschichte, niemalsnicht in Wirklichkeit passiert. Jedenfalls nicht in meinem Leben. Und jetzt geht’s auch schon los:

Ein Restaurant, wir saßen darin, hielten uns an den Händen und lächelten uns in dieser furchtbar verliebten Manier an, so wie glücklich Päarchen das halt tun. Wetten, wir gingen dem an Liebeskummer leidenden Kellner schon gewaltig auf den Keks mit unserem Geturtel? Ein Rosenverkäufer betrat das Restaurant und der Kellner schaute so langsam echt genervt „Jetzt auch noch rote Rosen, um Gottes Willen!“ dachte er sicherlich. Der Rosenverkäufer scharwenzelte um das Päarchen am Tisch nebenan und ich dachte „Sieht er denn nicht, dass sie noch nicht fest zusammen sind und alle beide in ganz schreckliche Verlegenheit bringt, weil sie doch noch gar nicht wissen, ob sie sich lieben? Er soll lieber zu uns kommen, wir wissen, dass wir uns lieben.“ Nachdem er, uns beide ausgenommen, um alle Päarchen im Restaurant scharwenzelt war und auf uns zu kam zwinkerte ich meiner Freundin zu und blickte ihn erwartungsvoll an. Er ging an uns vorbei zur Tür. Ich starrte ihn verblüfft an, sprang auf und schrie: „Verdammt noch mal, sie homophobes Arschloch, ich will meiner Freundin eine Rose kaufen!“

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